nurona :: Kooperation Kreuzbergschule
Die 7. Klassen der Kreuzbergschule Bischofsheim besuchten im Rahmen unserer laufenden Kooperation das nurona Pflegezentrum Hammermühle für einen Infovormittag zum Thema „Berufstipps in der Pflege“.  

 Nach einem Brezelfrühstück zur Stärkung lernten  die Schüler in einem kurzen Vortrag, dass eine Wohngemeinschaft in einer Pflegeeinrichtung  im Prinzip  einer Familie entspricht, die gemeinsam in einem großen Haushalt zusammenlebt.  In dieser Gemeinschaft sorgt ein Team aus Mitarbeitern aus den Kompetenzbereichen Pflege, Betreuung, Hauswirtschaft, Verpflegung und Ernährung sowie Verwaltung dafür, dass das Zusammenleben reibungslos funktioniert und die Bewohner gut versorgt sind. Somit ergeben sich vielfältige Tätigkeitsfelder und Aufgaben und vom Altenpfleger über den Ergotherapeuten bis zur Köchin und der Bürokauffrau sind unterschiedlichste Qualifikationen gefragt und vertreten.

 

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 Im Anschluss an den Vortrag hatten die Schüler noch die Möglichkeit zu Gesprächen  mit Mitarbeitern aus den einzelnen Bereichen. So berichtete der Azubi zum Altenpfleger über seine Entscheidung in die Pflege zu gehen, den Tagesablauf im Zentrum und den Aufbau seiner Ausbildung.  Von der Köchin erfuhren die Schüler, wie wichtig Hygienevorschriften sind und dass es bei der Auswahl und Zubereitung der Speisen und Getränke für pflegebedürftige und zum Teil kranke Menschen eine Menge zu beachten gibt. Der Ergotherapeut gab einen Einblick wie man die Sensorik und Motorik der Bewohner mit einfachen Tests überprüfen und dann auch trainieren kann.

 

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Die Klassenlehrer Julia Schmidt und Albrecht Finger freuen sich über Unternehmen, die aktiv zu Ausbildungsthemen und beruflichen Möglichkeiten informieren, denn bald wird es für die Siebtklässler ernst. Im kommenden Schuljahr  müssen sie sich weiter auf einen der drei berufsorientierenden Zweige, Wirtschaft, Technik oder Soziales, spezialisieren und  entsprechende Praktikumsstellen suchen.

 

Im Rahmen der laufenden Kooperation kommen einige Schüler regelmäßig  wieder, um die Bewohner zu besuchen und vielleicht darf  das Pflegezentrum demnächst auch den ein oder anderen als Praktikanten begrüßen.

 

Einrichtungsleiter Roland C. Penzenstadler:

„Uns ist wichtig, ehrlich und authentisch über den Pflegeberuf zu informieren. Es gibt kaum sinnstiftendere Tätigkeiten und man bekommt sehr viel von den pflegebedürftigen Menschen zurück. Wir möchten den Pflegeberufen das Image geben, welches sie verdienen.“

 

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